Moderatorin für Politik – Gipfel, Kongresse und Bundesministerien

Christiane Stein ist Moderatorin für Politik an der Schnittstelle von Wirtschaft und Technologie. Sie hat den Digitalgipfel der Bundesregierung dreimal moderiert, war Gastgeberin des Digitalgipfels Baden-Württemberg und hat Konferenzen der Plattform Lernende Systeme moderiert. Für das Bundesministerium für Digitales und Verkehr hat sie die Verkehrsinfrastrukturkonferenz, die Konferenz Datenmärkte, die Fördermittelvergabe für klimafreundliche Busse sowie die internationale Konferenz „Fueling European Innovation with AI“ geleitet. Weitere Auftraggeber sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, die Deutsche Telekom, Cisco, PCO, SAP, Microsoft, Fraunhofer und Dell Technologies.

Sie war Nachrichtensprecherin bei n-tv und hat ein Diplom in Wirtschaft. Diese Kombination prägt ihre Arbeit auf politischen Bühnen: Sie kennt das Tempo und die Disziplin von Live-Formaten und versteht zugleich die ökonomische Seite der Debatten, die dort geführt werden.

Als Moderatorin für Politik zwischen Regierung und Wirtschaft

Die meisten Bühnen, auf denen ich für Bundesministerien moderiere, sind keine rein politischen Foren und keine reinen Wirtschaftskongresse. Sie sind Mischungen: Ein Staatssekretär sitzt neben einer Vorständin, ein Abgeordneter neben einem Verbandspräsidenten, eine Referatsleiterin neben einem Start-up-Gründer.

Meine Aufgabe ist, beide Sprachen zu übersetzen — ohne es zu erzwingen. Politik redet in Zuständigkeiten, Gesetzgebungsverfahren und Haushaltslinien. Wirtschaft redet in Investitionszyklen, Margen und Wettbewerbsfähigkeit. Das Wirtschaftsdiplom hilft mir, weil ich weiß, warum ein Unternehmen bei einer neuen Verordnung zusammenzuckt. Die Zeit als Nachrichtensprecherin hilft, weil ich Ministerialsprache nicht für Substanz halte — und präzise nachfrage, wenn etwas nach Antwort klingt, aber keine ist.

Digitalgipfel und Digitalstrategie der Bundesregierung

Einen Digitalgipfel zu moderieren ist anders als jede andere Konferenz. Bundeskanzler, mehrere Minister, Ministerpräsidenten, Spitzen aus Wirtschaft und Wissenschaft — alle auf einer Bühne, alle mit eigener Agenda, alle mit Pressebegleitung. Das Programm ist auf die Minute getaktet, weil Regierungsmitglieder keine zehn Minuten Verzug akzeptieren können.

Ich habe den Digitalgipfel der Bundesregierung dreimal moderiert und den Digitalgipfel Baden-Württemberg begleitet. Dazu kommt eine Veranstaltungsreihe zur Digitalstrategie der Bundesregierung — ein Format, das die Strategieumsetzung über mehrere Termine sichtbar macht. Für jedes dieser Formate telefoniere ich vorher mit Referaten, lese aktuelle Strategiepapiere und kläre mit dem Protokoll, was geht und was nicht. Auf der Bühne kann ich mich dann auf das konzentrieren, was zählt: dass die Gespräche über die vorbereiteten Linien hinausgehen.

Für das Bundesverkehrsministerium

Für das Bundesministerium für Digitales und Verkehr moderiere ich regelmäßig Konferenzen, in denen industriepolitische Entscheidungen öffentlich verhandelt werden. Zuletzt waren das die Verkehrsinfrastrukturkonferenz, die Konferenz Datenmärkte und die Fördermittelvergabe für klimafreundliche Busse.

Was diese Formate verbindet: Es geht um Geld, um Regulierung und um Richtungsentscheidungen für ganze Branchen. Verkehrsinfrastruktur setzt Prioritäten zwischen Autobahn, Schiene und digitaler Verkehrsleittechnik. Die Konferenz Datenmärkte verhandelt, wie Deutschland und Europa mit industriellen Daten umgehen. Bei der Fördervergabe für klimafreundliche Busse geht es um die konkrete Umsetzung der Verkehrswende in den Kommunen. Die Gäste auf der Bühne kommen aus Bundes- und Landespolitik, aus Industrie, aus Verbänden und aus der Wissenschaft. Die Moderation muss die Ebenen auseinanderhalten, ohne sie zu trennen.

Europäische KI-Politik und Plattform Lernende Systeme

Ein Teil meiner Arbeit findet auf europäischer Ebene statt. Für das BMDV habe ich die Konferenz „Fueling European Innovation with AI“ moderiert — ein englischsprachiges Format zur europäischen KI-Strategie. Für die Plattform Lernende Systeme, die zentrale deutsche Plattform für KI-Politik, habe ich Konferenzen geleitet, auf denen Wissenschaftler:innen, Ministerialbeamte und Industrievertreter:innen zusammenkamen.

Die Anforderung bei solchen Formaten: technische Tiefe zulassen, ohne das politische Ziel aus den Augen zu verlieren. Was macht KI-Forschung in Deutschland konkurrenzfähig? Welche Rolle spielt Regulierung? Wie verhält sich Deutschland zu französischen oder italienischen Initiativen? Diese Fragen gehören auf politische Bühnen — und sie brauchen eine Moderation, die beide Welten kennt.


Als Moderatorin für Politik: warum überparteilich selbstverständlich ist

Politikmoderation funktioniert nur, wenn sich alle Gäste fair behandelt fühlen — unabhängig von Fraktion, Ressort oder Interessenlage. Für mich ist das kein Balanceakt, sondern journalistisches Handwerk. Bei n-tv habe ich jahrelang darauf geachtet, dass eine Nachricht keine Position wird. Dieselbe Disziplin nehme ich als Moderatorin für Politk mit auf jede politische Bühne.

Referenzen (Auswahl)

  • Digitalgipfel der Bundesregierung (dreimal moderiert)
  • Digitalgipfel Baden-Württemberg
  • Veranstaltungsreihe zur Digitalstrategie der Bundesregierung
  • „Fueling European Innovation with AI“ (BMDV)
  • Plattform Lernende Systeme
  • Verkehrsinfrastrukturkonferenz (BMDV)
  • Konferenz Datenmärkte (BMDV)
  • Fördermittelvergabe klimafreundliche Busse (BMDV)
  • Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV)
  • Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)
  • Digital X – Deutsche Telekom
  • Dell Technologies Forum
  • Data Unplugged – Europas größte Konferenz zu Daten und KI
  • Deutscher IT-Sicherheitskongress (im Auftrag von PCO)
  • Cisco
  • Weitere Auftraggeber: SAP, Fraunhofer, Microsoft